Alles Wissenswerte über Weidemilch

Nahaufnahme einer schwarz-weißen Kuh, die auf saftig grünem Gras auf einer Weide unter blauem Himmel mit vereinzelten Wolken grast. Im Hintergrund grasen andere Kühe friedlich.

Was ist Weidemilch? 

Weidemilch stammt von Kühen, die regelmäßig auf der Weide grasen und einen großen Teil ihres Tages im Freien verbringen. Viele Verbraucher schätzen Weidemilch wegen des hohen Tierwohlstandards, der natürlichen Haltung und der möglichen Vorteile für Umwelt und Klima. 

Welche Vorgaben gelten für Weidemilch?

Da der Begriff „Weidemilch“ nicht europaweit einheitlich geregelt ist, können sich die Anforderungen je nach Land oder Molkerei unterscheiden. 

Es gibt allerdings sehr große Unterschiede zwischen Weidemilch aus Deutschland und Irland. 

Weidegang und Weidehaltung: Wo liegt der Unterschied?

Beim Weidegang verbringen Kühe zeitweise Stunden auf der Weide, leben jedoch überwiegend im Stall. Bei der Weidehaltung steht dagegen die Haltung auf der Weide deutlich stärker im Mittelpunkt. 

Die Weidehaltung hat viele verschiedene Vorteile. Vor allem im Vergleich zur herkömmlichen Stallhaltung in Deutschland, stellt die Weidehaltung eine artgerechtere Tierhaltung dar, trägt zum Klimaschutz bei und bietet Vorteile, die sich auch in der Qualität der Milch und der aus ihr hergestellten Milchprodukte bemerkbar macht. 

Bei Kerrygold leben die Kühe in Irland die meiste Zeit des Jahres auf der Weide und fressen fast ausschließlich saftiges Weidegras. Das ist nicht nur artgerecht, sondern sorgt auch für ein Höchstmaß an Tierwohl und das wiederum für die besondere Qualität der irischen Weidemilch. 

Weidehaltung bei Kerrygold 

Irland bietet durch sein mildes Klima besonders günstige Bedingungen für die Weidehaltung. Dadurch können Kühe einen großen Teil des Jahres auf den Weiden verbringen und überwiegend frisches Gras fressen. 

Zwei schwarz-weiße Kühe grasen auf einer grünen Wiese in Küstennähe und produzieren hochwertige Weidemilch, mit Hügeln und dem Meer im Hintergrund unter einem strahlenden Himmel.

Bei Kerrygold leben die Kühe für einen Großteil des Jahres auf der Weide, was dem milden regenreichen Golfstrom Klima Irlands zu verdanken ist. Aufgrund der vielen Regentage und der milden Winter wird Irland oftmals auch als die Grüne Insel bezeichnet. 

Unsere Kühe leben artgerecht auf weiten, immergrünen Weiden mit viel frischem und saftigem Weidegras. 

Eine nachhaltige Weidehaltung und die verantwortungsvolle sowie leidenschaftliche Pflege der Tiere sind für unsere Farmer*innen selbstverständlich. Durch die extralange Weidesaison und die natürliche Ernährung unserer Kühe (fast ausschließlich saftiges Weidegras) entsteht die besondere Qualität unserer Weidemilch, die unseren Produkten ihren unverwechselbaren Charakter und Geschmack verleiht. 

Wie trägt Weidehaltung zum Klimaschutz bei?

Das haben die Wissenschaftler*innen in Kiel mit ihrer Studie belegt. »Je mehr frisches Gras die Kühe fressen, desto geringer ist der CO₂-Fußabdruck der Milch«, heißt es in der Zusammenfassung. 

Die Forschungen ergaben, dass eine Stallhaltung deutlich energieintensiver ist als Weidehaltung. Das Futter für Kühe, die im Stall leben, muss von dem*r Farmer*in gemäht, von den Wiesen geholt und gelagert werden. Zusätzlich muss Kraftfutter für die Kühe gekauft werden. Die Produktion des Futters alleine erzeugt also schon einige Emissionen. Mehr als 4.000 Quadratmeter Platz hat jede Kuh im Durchschnitt auf irischen Weiden. Die viele Zeit in der Natur unter Artgenossen ist die Basis für eine tiergerechte Haltung. Doch die Weidehaltung ist nicht nur aus Sicht des Tierwohles positiv zu bewerten. Die fußballfeldgroßen Flächen pro Kuh ergeben zusammen einen riesigen CO₂-Speicher. Der Humusboden der Wiesen und Weiden bindet CO₂. 

Nachhaltige Weidehaltung wird häufig mit einer geringeren Umweltbelastung und einer effizienteren Nutzung natürlicher Grünflächen in Verbindung gebracht. 

Weidemilch oder Heumilch: Was ist der Unterschied?

Während Weidemilch vor allem die Haltungsform der Kühe beschreibt, bezieht sich Heumilch hauptsächlich auf die Fütterung der Tiere. Beide Konzepte verfolgen unterschiedliche Qualitäts- und Produktionsansätze.

Der Begriff „Heumilch“ ist seit 2016 gesetzlich in der EU geschützt. Gewisse Produktstandards müssen gewährleistet werden, damit die Milch mit dem EU-Zeichen „garantiert traditionelle Spezialität“ (g. t. S.) gekennzeichnet sein darf. 

Rezepte mit Weidemilch-Produkten

Produkte aus Weidemilch eignen sich für zahlreiche Rezepte und können beim Kochen, Backen und Braten vielseitig eingesetzt werden. 

Alle Kerrygold Produkte sind aus bester irischer Weidemilch hergestellt und in der Küche vielseitig einsetzbar. Unsere streichzarte Butter eignet sich ideal zum Kochen, Braten und Backen, aber auch unser Käse, unser Butterschmalz sowie unsere Kräuter- und Meersalzbutter eröffnen in der Küche tolle Möglichkeiten. Probiere eines unserer köstlichen Rezepte mit Kerrygold Produkten aus irischer Weidemilch aus. 

Ein Teller mit blumenförmigen Butterstücken, die mit Kräutern und Käse verfeinert sind. Der Teller steht auf einer grün karierten Tischdecke. Daneben liegen frische Kräuter und Blumen. Im Hintergrund sind ein Salzstreuer und ein Teil einer Schüssel mit Besteck zu sehen.
Zubereitungszeit: 15 Min
Schwierigkeit: einfach
Portionen: 4 Portionen
Zum Rezept
Ein Teller mit einer bunten Auswahl an gegrilltem Gemüse: rote und gelbe Paprika, grüne Bohnen, Maiskolben, Kirschtomaten am Zweig, Champignons, Zucchini- und Auberginenscheiben. Der Teller steht auf einer Holzoberfläche, links daneben liegt ein Messer, rechts eine kleine Schale mit Sauce. Im Hintergrund ist eine weitere Schale mit Zitronenspalten zu sehen.
Zubereitungszeit: 60 Min
Schwierigkeit: mittel
Portionen: 3 Portionen
Zum Rezept
Eine kleine Portion gebackenes Cheddar-Risotto, zubereitet mit reichhaltigem Kerrygold-Käse und Sauce, steht auf einem weißen Teller neben einem Glas Weißwein. Im Hintergrund ist eine größere Portion Risotto unscharf zu sehen; daneben liegt eine Gabel auf einer weißen Serviette.
Zubereitungszeit: 45 Min
Schwierigkeit: einfach
Portionen: 4 Portionen
Zum Rezept

Häufig gestellte Fragen zu Weidemilch 

Was ist Weidemilch? 

Weidemilch stammt von Kühen, die regelmäßig Zugang zu Weideflächen haben und dort grasen können. 

Ist Weidemilch besser als normale Milch? 

Viele Verbraucher verbinden Weidemilch mit mehr Tierwohl, natürlicher Haltung und nachhaltiger Landwirtschaft. Die Bewertung hängt jedoch von den individuellen Kriterien ab. 

Wie lange müssen Kühe für Weidemilch auf die Weide? 

In Deutschland gelten häufig mindestens 120 Weidetage mit jeweils mehr als sechs Stunden Weidegang als Orientierung. 

Was ist der Unterschied zwischen Weidemilch und Heumilch? 

Weidemilch beschreibt hauptsächlich die Haltung der Tiere, Heumilch dagegen deren Fütterung. 

Warum ist irische Weidemilch so bekannt? 

Das milde Klima und die langen Weidesaisons ermöglichen eine besonders extensive Weidehaltung und machen irische Weidemilch international bekannt.

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