Was versteht man unter Kräuterbutter?
Wie der Name sagt, ist Kräuterbutter eine Zubereitung aus Butter und frischen Kräutern. Sie stammt aus der französischen Küche. Als Kräuter kommen insbesondere Petersilie und Schnittlauch, gelegentlich auch Basilikum, Dill, Oregano oder Rosmarin zum Einsatz. Kräuterbutter findet sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche vielseitige Verwendung z. B. zu Fleisch, Fisch, Gemüse oder Brot.
Wie wird Kräuterbutter hergestellt?
Das Herstellungsverfahren von Kräuterbutter im Vergleich zu normaler Butter unterscheidet sich lediglich darin, dass ihr verschiedene frische Kräuter zugesetzt werden. Diese werden fein gehackt und der Butter untergemischt. Zusätzlich wird die Kräuterbutter üblicherweise mit Zwiebeln, Knoblauch, Salz und gegebenenfalls anderen Gewürzen verfeinert. Dadurch erhält die Kräuterbutter ihr würziges, aromatisches Profil.
Kräuterbutter in wenigen Schritten selbst herstellen
Kräuterbutter selbst herzustellen ist einfach und bedarf nur wenige Zutaten.
Um eigene Kräuterbutter herzustellen, benötigst du:
- weiche Butter
- frische Kräuter, z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, Dill, Oregano, Thymian
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Salz
- Pfeffer
In diesen einfachen Schritten kann Kräuterbutter eigenhändig produziert werden:
- Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen.
- Kräuter waschen und trocken tupfen.
- Kräuter fein zerkleinern.
- Zwiebeln und Knoblauch pürieren, pressen oder klein hacken.
- weiche Butter in eine Schüssel geben.
- Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen.
- mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- kühlstellen.
Garantierte Erfolgsrezepte mit Kräuterbutter
Leckere Gerichte, denen Kräuterbutter eine würzige Note verleihen kann.
Aus Genf in die ganze Welt – die Geschichte der Kräuterbutter
Ihren Ursprung hat die Kräuterbutter in der französischen Hochküche. Das Originalrezept wurde jedoch in den 1930er Jahren von einer Genfer Restaurantchefin erfunden, deren Tochter in das Café de Paris eingeheiratet hatte. Neben Butter bildeten Estragon, Kapern, Senf, Schalotten und Sardellen die wesentlichen Zutaten. Die raffinierte Kreation inspiriert bis heute zahlreiche Köche in der ganzen Welt. Heute existieren zahlreiche neue Varianten, von mediterranen Mischungen bis hin zu Pastabutter. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Inhaltsstoffe von Kräuterbutter
Kräuterbutter enthält neben der offensichtlichen Hauptzutat Butter verschiedene frische Kräuter. Hierbei werden insbesondere Petersilie und Schnittlauch verwendet. Neben weiteren Kräutern lassen sich ebenfalls Basilikum, Rosmarin, Dill, Oregano und Thymian wiederfinden. Darüber hinaus enthält Kräuterbutter üblicherweise Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Zitronensäure und Aromen.
Unsere Kerrygold Original Irische Kräuterbutter besteht aus den folgenden Zutaten:
- Butter (81%)
- Salz (1,8%)
- Knoblauch (3,8%)
- Kräuter (7,6% Petersilie und Schnittlauch)
- Zwiebeln
- Gewürze
- Zitronensaft (aus Konzentrat)
- Zitrusfaser
- Knoblauchextrakt
Nährwerte je 100g Kräuterbutter
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Nährwerte unserer Kerrygold Original Irischen Kräuterbutter.
Durchschnittliche Nährwerte je 100 g
| Brennwert | 2500 kj / (608 kcal) |
| Fett | 66g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 45 g |
| Kohlenhydrate | 2,3g |
| davon Zucker | 1,1g |
| Eiweiß | 1,1g |
| Salz | 1,9g |
Verwendung von Kräuterbutter
Kräuterbutter schmeckt würzig, aromatisch und kann in der warmen und kalten Küche eingesetzt werden. So eignet sie sich bestens auf Baguette oder Brot. Auch zu gegrilltem und gebratenem Fleisch oder Fisch wird Kräuterbutter gerne serviert. In der warmen Küche eignet sich Kräuterbutter hervorragend zu Gemüse, Kartoffeln und Pasta.
Ihre Haltbarkeit – eine Frage der Lagerung
Durch die frischen Zutaten ist Kräuterbutter im Kühlschrank nur einige Tage bis etwa eine Woche haltbar.
Für längere Lagerung empfiehlt sich das Einfrieren, damit bleibt sie bis zu 10 Monate haltbar.
Kräuterbutter einfrieren – drei Methoden
Um stets Kräuterbutter vorrätig zu haben oder lediglich die Haltbarkeit übriggebliebener Butter zu verlängern, kann diese problemlos eingefroren werden.
1. Als ganzes Stück
In einem Gefrierbeutel oder luftdichten Behälter einfrieren.
2. Als Rolle
Weiche Kräuterbutter in Frischhaltefolie formen, einwickeln und anschließend mit Alufolie ummanteln.
3. Portionsweise
Mit einer Eiswürfelform kleine Portionen einfrieren. Ideal zum bedarfsgerechten Entnehmen.
Kräuterbutter richtig auftauen
Tiefgekühlte Kräuterbutter sollte idealerweise im Kühlschrank aufgetaut werden. Will man die Kräuterbutter im Anschluss vollständig aufbrauchen, ist auch ein Auftauen bei Zimmertemperatur möglich. Nach dem Auftauen sollte die Kräuterbutter stets kühl gelagert und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.
FAQ
Wie macht man Kräuterbutter selbst?
Kräuterbutter lässt sich schnell selbst herstellen: Weiche Butter mit fein gehackten Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer vermengen. Anschließend gut durchrühren, kühlstellen und je nach Geschmack weiter verfeinern.
Wie lange ist selbstgemachte Kräuterbutter haltbar?
Im Kühlschrank hält sich selbstgemachte Kräuterbutter wegen der frischen Zutaten nur einige Tage bis etwa eine Woche. Wird sie eingefroren, bleibt sie bis zu zehn Monate haltbar.
Kann man Kräuterbutter einfrieren?
Ja, Kräuterbutter lässt sich problemlos einfrieren – als Stück, als Rolle oder in kleinen Portionen in einer Eiswürfelform. Luftdicht verpackt bleibt sie lange aromatisch und jederzeit einsatzbereit.