Was sind Streichfette?
Streichfette sind Speisefette, die bei Zimmertemperatur fest, aber streichfähig bleiben. Zu den bekanntesten Streichfetten zählen Butter, Margarine und moderne Mischstreichfette. Der Hauptbestandteil ist jeweils Fett, das je nach Sorte aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.
Streichfette im Vergleich
Butter
Butter ist ein natürliches tierisches Streichfett, das aus Kuhmilch hergestellt wird. Sie besteht aus Milchfett, Wasser und Milcheiweiß.
- Mindestens 80 % Milchfett
- Maximal 16 % Wasseranteil
- Typischer Fettgehalt: 80–90 %
Vorteile
Butter liefert wertvolle Inhaltsstoffe wie:
- Vitamine A, D, E und K
- Mineralstoffe Jod, Selen und Calcium
- Omega‑3‑Fettsäuren (höher bei Weidekühen)
Sie ist gut verdaulich und bietet langkettige ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf Stoffwechsel und Herz‑Kreislauf‑System auswirken.
Nachteile
Butter enthält viele gesättigte Fettsäuren. Zwar sind diese nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich, aber Personen mit Herz‑ oder Stoffwechselerkrankungen sollten ihren Konsum einschränken.
Für gesunde Menschen ist Butter in moderaten Mengen unproblematisch.
Margarine
Margarine ist ein industriell hergestelltes pflanzliches Streichfett.
Sie besteht überwiegend aus:
- Rapsöl
- Sonnenblumenöl
- Kokosfett
- Palmfett
Fettgehalt: 80–90 %
Vorteile
Durch den hohen Anteil pflanzlicher Fette enthält Margarine besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter:
- Omega‑3‑Fettsäuren
- Alpha‑Linolensäure (wirkt entzündungshemmend)
Sie ist für Menschen mit hohem Cholesterinspiegel geeignet und bleibt gut streichfähig.
Nachteile
Die gesundheitliche Qualität hängt vom verwendeten Öl ab:
- Raps- und Sonnenblumenöl sind vorteilhaft
- Palmöl gilt als problematisch (Fettsäureprofil + Umweltaspekte)
Ein Blick auf die Zutatenliste ist hier besonders wichtig.
Alternative Streichfette
Bei Mischstreichfetten wie Kerrygold extra wird Butter mit Pflanzenöl – meist Rapsöl – kombiniert. Dadurch entsteht ein Streichfett, das Geschmack, Streichfähigkeit und gesündere Fette vereint.
Vorteile
- besseres Fettsäureprofil (Omega‑3 & Omega‑6)
- geringerer Fettgehalt als Butter
- auch kühlschrankkalt sehr gut streichfähig
- geschmacklich fast wie klassische Butter
Nachteile
Manche Produkte enthalten zusätzlich Palm- oder Kokosfett, was gesundheitlich und ökologisch umstritten ist.
Bei Kerrygold extra wird ausschließlich Rapsöl verwendet.
Welches Streichfett ist das Gesündeste?
Alle Streichfette haben Vor‑ und Nachteile. Ein Mischstreichfett ist der ideale Kompromiss für alle, die:
- den Buttergeschmack möchten
- und gleichzeitig die Vorteile pflanzlicher Fette nutzen wollen
Unabhängig von der Wahl gilt: Streichfette sind kalorienreich und sollten in Maßen konsumiert werden.
Hier können die verschiedenen Varianten unserer Kerrygold extra als Kombination aus Original irischer Butter und hochwertigem Rapsöl entdeckt werden:
FAQ
Welches Streichfett ist am gesündesten?
Das hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.
- Butter punktet mit natürlichen Vitaminen.
- Margarine enthält mehr ungesättigte Fettsäuren.
- Mischstreichfette verbinden Buttergeschmack und gesündere Pflanzenöle.
Wichtig ist ein Blick auf die Zutatenliste – besonders bezüglich Palmöl.
Sind Mischstreichfette gesünder als Butter?
Oft ja. Durch das enthaltene Pflanzenöl bieten sie mehr ungesättigte Fettsäuren und sind leichter streichfähig. Gleichzeitig bleibt ein Teil der natürlichen Milchbestandteile erhalten. Sie sind eine gute Zwischenlösung.
Was ist besser für Cholesterin – Butter oder Margarine?
Bei hohen Cholesterinwerten wird meist Margarine empfohlen, da sie mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Diese können sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken. Butter ist in diesem Fall nur in kleinen Mengen sinnvoll.
Rezepte mit Streichfett
Hier gibt es leckere Rezepte zu entdecken, bei denen sich Streichfette ideal einsetzen lassen: