Mildgesäuerte Butter: Sanfte Säure, voller Geschmack

Drei Scheiben rustikales Schwarzbrot liegen auf einem Holzbrett, eine davon mit Butter bestrichen. Ein Stück Butter mit sichtbaren Rillen liegt neben dem Brot, vor dem Hintergrund eines gewebten Tischsets.

Mildgesäuerte Butter ist eine beliebte Buttervariante, die sich durch einen sanft-säuerlichen Geschmack auszeichnet. Die leichte Säure entsteht durch Milchsäurebakterien, die der Butter nach der Herstellung zugesetzt werden. Dadurch wirkt sie aromatischer als Süßrahmbutter, jedoch milder als klassische Sauerrahmbutter.  

Ob als Brotaufstrich, zum Backen oder Kochen – ihr cremiges Mundgefühl und die angenehme Frische machen mildgesäuerte Butter besonders vielseitig. 

Herstellungsprozess früher vs. heute

Früher war die Butterherstellung reine Handarbeit: Die Milch musste stehen, der Rahm wurde abgeschöpft und im Butterfass stundenlang geschlagen, bis sich Butter und Buttermilch trennten. 

Heute läuft dieser Prozess deutlich effizienter und hygienischer ab. Pasteurisierter Rahm wird zunächst zu Süßrahmbutter verarbeitet. Danach kommen Milchsäurebakterien hinzu, die während einer kurzen Reifezeit die typisch milde Säure der mildgesäuerten Butter erzeugen. 

Milchsäurebakterien – Was ist das genau?

Milchsäurebakterien bauen in der Sahne Kohlenhydrate zu Milchsäure ab. Dies senkt den pH‑Wert und verleiht der Butter ihren charakteristischen Geschmack. Sie sind vollkommen natürlich und spielen auch bei vielen anderen fermentierten Lebensmitteln eine große Rolle. 

Eine Nahaufnahme eines Buttermessers, das mildgesäuerte Butter auf einer Scheibe Weißbrot verteilt, mit weiteren Scheiben darunter auf einem Holzbrett und einer verschwommenen Orange im Hintergrund.

Eigenschaften verschiedener Buttersorten:

Süßrahmbutter:

Süßrahmbutter zeichnet sich durch ihren sahnigen, milden Geschmack aus, der sie zu einer vielseitigen Zutat in der Küche macht. Sie hat eine cremige Textur und einen neutralen Geschmack, der sich hervorragend für verschiedene Anwendungen eignet.

Sauerrahmbutter:

Sauerrahmbutter hat einen säuerlichen, deftigen Geschmack, der sie besonders in der traditionellen deutschen Küche beliebt macht. Ihr intensiver Geschmack und ihre cremige Textur machen sie zu einer vielseitigen Zutat für herzhafte Gerichte.

Mildgesäuerte Butter:

Mildgesäuerte Butter hat einen mild-säuerlichen Geschmack, der sie zur beliebtesten Butterart macht. Ihr einzigartiger Geschmack und ihre cremige Textur machen sie besonders vielseitig in der Anwendung.

FAQ

Ist mildgesäuerte Butter normale Butter?

Ja. Mildgesäuerte Butter ist ganz normale Butter, erhält aber nachträglich Milchsäurebakterien. Dadurch schmeckt sie leicht frisch und mild. 

Was ist der Unterschied zwischen Sauer- und Süßrahmbutter?

Süßrahmbutter schmeckt mild und rahmig. Sauerrahmbutter ist durch zugesetzte Milchsäurekulturen deutlich säuerlicher im Geschmack. 

Wann verwendet man mildgesäuerte Butter?

Sie eignet sich ideal für Brot, Kochen und Backen, wenn ein sanft‑frischer, ausgewogener Buttergeschmack gewünscht ist. 

Entdecke unsere Butter Rezepte:

Verschieden geformte Weihnachtsplätzchen auf einem Backblech, darunter Sterne, Schneemänner und Tannenbäume. Die Plätzchen sind bunt verziert mit Zuckerguss und Streuseln in Rot, Grün, Weiß und Schwarz.
Zubereitungszeit: 40 Min
Schwierigkeit: einfach
Portionen: 30 Portionen
Zum Rezept
Bienenstich-Dessertriegel mit Mandelblättchen sind auf einem Gitter gestapelt, neben einer Schale mit Mandeln, einer Stoffserviette, Tellern, Gabeln, zwei Tassen Espresso und einer Mokkakanne im Hintergrund.
Zubereitungszeit: 65 Min
Schwierigkeit: einfach
Portionen: 8 Portionen
Zum Rezept
Ein Laib Butterhefezopf und ein Laib Weißbrot, mit einer angeschnittenen Scheibe davor, liegen auf einem Kuchengitter. Daneben liegt ein Backpinsel, im Hintergrund ein helles Tuch und eine Schüssel.
Zubereitungszeit: 60 Min
Schwierigkeit: mittel
Portionen: 12 Portionen
Zum Rezept

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